Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Simon Escher-Herzog
Auf einen Blick
Name:
Simon Escher-Herzog, 37 Jahre alt
Beruf:
Heilerziehungspfleger
Wohnhaft:
Neustadt an der Waldnaab
Schwerpunkte:
Solidarischer & vielfältiger Landkreis, starker Zusammenhalt & sichere Daseinsvorsorge
Slogan:
Vielfalt ist der beste Heimatschutz
Zum Wahlprogramm
Dein Landratskandidat für Neustadt an der Waldnaab
Hier verwurzelt
Hi, ich bin Simon. Ich bin 37 Jahre alt, Heilerziehungspfleger und trete an, weil ich diesen Landkreis liebe – und weil ich weiß, dass wir ihn nur bewahren können, wenn wir ihn verändern. Ich bin in Wittschau aufgewachsen. Wenn ich früher mit meinen Freunden unbekümmert durch die Landschaft rund um Wittschau tollte, fiel mein Blick zwangsläufig auf die Burg Leuchtenberg. Dieses Bild bedeutet für mich Heimat, da ich es von klein auf kenne. Ich bin fast mein ganzes Leben hier geblieben, weil ich die Menschen und unsere Landschaft schätze. Mittlerweile lebe und arbeite ich in Neustadt an der Waldnaab.
Ein Leben zwischen Ruhe und Aktivismus
Ich kenne und schätze beides: Das ruhige, bürgerliche Leben, das viele von uns hier führen, und den notwendigen politischen Aktivismus. Für mich ist das kein Widerspruch – im Gegenteil.
Ich genieße die entspannten Sonntage, das Gefühl von Sicherheit und Beständigkeit in unseren Dörfern. Aber ich weiß auch: Um dieses gute Leben für alle zu sichern, muss man manchmal laut werden. Man muss auf die Straße gehen und Haltung zeigen, wenn Dinge falsch laufen. Das eine tun, ohne das andere zu lassen – das ist mein Verständnis von moderner, linker Politik. Es geht nicht unbedingt darum, alles auf den Kopf zu stellen, sondern darum, für Gerechtigkeit zu kämpfen, damit niemand zurückbleibt.
Aus der Praxis: Warum ich antrete
Ich bin kein Politiker und wollte auch nie einer sein und doch bin ich letztlich hier als Landratskandidat aufgestellt. Wie kann das sein? Um es mit den Worten der wunderbaren Rosa Luxemburg zu sagen: "Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken.”
Als Heilerziehungspfleger stehe ich jeden Tag mitten im Arbeitsleben. Ich sehe, wohin es führt, wenn Profite über Menschen gestellt werden.
Es macht mich wütend, wenn offene Stellen nicht besetzt werden und meine Kollegen und ich Überstunden schieben müssen, bis wir selbst am Limit sind. Die Menschen, die wir betreuen, leiden darunter – obwohl sie nichts dafür können. Und es ist bitter, wenn der starre „Personalschlüssel“ verhindert, dass nötige neue Stellen geschaffen werden, obwohl der Bedarf da ist. Hier wird am Menschen gespart.
Diese Erfahrung ist mein Motor: Ich will nicht nur Probleme benennen, sondern zeigen, dass es soziale Alternativen gibt.
Warum Die Linke? Weil „Weiter so“ keine Option ist
Neben meiner Arbeit gibt es einen zweiten Grund, warum ich politisch aktiv geworden bin: Mir macht der aktuelle Rechtsruck in unserer Gesellschaft wirklich Angst. Es erschreckt mich, wie schleichend Faschismus verharmlost wird und wie salonfähig Menschenfeindlichkeit geworden ist.
Ich habe mich lange gefragt, wer sich dem wirklich entgegenstellt. Leider erkenne ich bei keiner anderen Partei den Mumm, den etablierten Status quo wirklich in Frage zu stellen. Seit ich ein Kind bin, sehe ich in den Nachrichten dieselben großen Probleme – Armut, Ungerechtigkeit, Krisen. Jahrzehnte vergehen, und dennoch dominieren diese Themen uns immer noch. Das ist für mich der Beweis: Kosmetische Korrekturen reichen nicht. Wir müssen an die Wurzeln gehen, wenn sich wirklich etwas ändern soll und das geht nur mit links.
Warum eigentlich „Heimatschutz“?
Vielleicht stutzt du bei meinem Slogan: „Vielfalt ist der beste Heimatschutz“. Viele fragen sich völlig zurecht: Ist der Begriff Heimatschutz nicht eigentlich rechts-konservativ besetzt?
Ja, das ist er oft. Aber ich finde, wir dürfen den Begriff „Heimat“ nicht denen überlassen, die ihn für Ausgrenzung und Spaltung missbrauchen. Für mich als Linken bedeutet Heimatschutz etwas völlig anderes: Es ist der Schutz unseres Zusammenhalts und unserer Lebensgrundlagen hier im Landkreis.
Wahrer Heimatschutz heißt für mich, dass wir die soziale Kälte vertreiben. Er bedeutet, dass die Kliniken vor Ort bleiben, dass die Pflege menschlich ist und dass jeder – egal ob hier geboren oder neu dazugekommen – ein würdevolles Leben führen kann. Vielfalt ist dabei unsere größte Stärke. Sie macht unsere Dörfer lebendig und unsere Gesellschaft krisenfest. Wer Vielfalt schützt, schützt das Herz unserer Heimat vor dem sozialen Kahlschlag und rechter Hetze. Das ist mein Verständnis von solidarischem Heimatschutz für Neustadt an der Waldnaab.
Meine Ziele für unsere Heimat
Ich trete an, um mit einem alten Vorurteil aufzuräumen: Dass der ländliche Raum den Konservativen gehört.
- Gesundheit & Pflege: Die Kliniken müssen gesichert werden und in öffentlicher Hand bleiben. Gesundheit ist keine Ware, und eine gute Versorgung darf nicht vom Wohnort abhängen.
- Mobilität für alle: Ob Eschenbach, Vohenstrauß oder der kleinste Weiler – wir brauchen einen ÖPNV, der echte Teilhabe ermöglicht. Ein ausgedünnter Busfahrplan ist keine Option für die Zukunft.
- Wohnen & Leben: Bezahlbares Wohnen ist ein Menschenrecht. Wir müssen den Druck von den Mietern und Familien nehmen.
- Haltung zeigen: Ich stehe für eine offene Gesellschaft und klare Kante gegen den Rechtsruck. Unsere Oberpfalz ist solidarisch, nicht spalterisch. Faschismus hat in meiner Welt keinen Platz!
Privat: Bücherwurm und Serienfan
Wer mich privat erlebt, trifft auf jemanden, der die Ruhe zu schätzen weiß. Ich lese sehr viel und gerne, weil ich der Meinung bin, dass man nie fertig ist, sich zu bilden – ich versuche mich sogar selbst am Bücherschreiben.
Aber ich kann auch herrlich faul sein: Mit einem großen Kaffee auf dem Sofa versacken und einen Serienmarathon starten, gehört für mich zur Lebensqualität dazu.
Lass uns reden – ganz ohne Podium
Du willst wissen, wer der Mensch auf den Plakaten eigentlich ist? Oder hast Fragen, die dir unter den Nägeln brennen? Dann lass uns ins Gespräch kommen. Ich bin niemand, der sich im Hinterzimmer versteckt. Am besten redet es sich doch eh ganz entspannt – bei einer Tasse Kaffee oder auch mal bei einer Zigarette. Natürlich steht die Kommunalwahl und die Zukunft unseres Landkreises jetzt an erster Stelle, aber mit mir muss man nicht nur über Politik fachsimpeln. Ich höre zu – egal ob es um politische Sorgen geht oder einfach darum, sich kennenzulernen.
Hand aufs Herz – Meine kleinen Macken
Niemand ist perfekt, und ich mache da keine Ausnahme. Wer mich wählt, bekommt das ganze Paket – inklusive Ecken und Kanten. Mein Oberpfälzer Dickschädel sorgt dafür, dass ich an Dingen dranbleibe – privat vielleicht nervig, politisch aber durchaus nützlich. Mein Motor läuft morgens erst mit viel Kaffee an, und wichtige Dinge bespreche ich am liebsten unkompliziert bei einer Zigarette. Und falls wir uns mal unterhalten und das Thema zufällig auf die Olympic-Klasse (Titanic & Co.) kommt: Nimm dir Zeit oder lauf weg. Sobald ich einmal anfange, über diese historischen Schiffe zu reden, finde ich so schnell kein Ende.
Wir kommen!
An alle die glauben „Die Linke kann hier eh nichts ändern.“ – Euch sage ich: Alle großen Veränderungen hatten anfangs Skeptiker. Und dennoch sind sie gekommen.
Deshalb sage ich allen Zweiflern: Wir kommen, um zu bleiben. Wir sind hier! Wir bleiben! Wir werden mehr! Und wir werden diesen Landkreis und schließlich das ganze Land verändern – ob kurz oder lang. Das ist eine Tatsache. Ich mache diesen Job nicht für mich allein. Das ist ein Job für jeden, der sich Solidarität wünscht und das sind erfahrungsgemäß die meisten Menschen.
Niemals alleine, immer gemeinsam!
| Platz | Name |
| 1 | Simon Escher-Herzog (37) Heilerziehungspfleger |
| 2 | Eva-Maria Bolchovitinov (18) Hausfrau |
| 3 | Andre Zinkl (21) Fachinformatiker Systemintegration (Azubi) |
| 4 | Christina Spörer (37) Gärtnerin |
| 5 | Thomas Wipper (41) Heilerziehungspfleger |
| 6 | Julia Deisinger (37) Gesundheits- u. Krankenpflegerin |
| 7 | Lukas Wildenauer (20) Schüler |
| 8 | Luise Hiller (18) Kellnerin |
| 9 | Michael Dubsky (19) Student Medieninformatiker |
| 10 | Lisa Liebermann (35) Köchin |
| 11 | Tobias Heinze (40) Selbstständiger |
| 12 | Luca Kleber (21) Schornsteinfeger |
| 13 | Christine Heinze (42) Stellv. Marktleitung |
| 14 | Rene Liebermann (57) Antiquar |
| 15 | Beate Gerth (70) Verwaltungsangestellte im Ruhestand |
| 16 | Erwin Balko (26) Student BoS Künstliche Intelligenz |
| 17 | Sabrina Wipper (40) staatl. geprüfte Kinderpflegerin |
| 18 | Sebastian Hilburger (22) Elektriker |
| 19 | Andrea Liebermann (55) Köchin |
| 20 | Rainer Wenzl (43) Gärtnermeister |
| 21 | Julia Paulick (30) Chemielaborantin |
| 22 | Lukas Ebnet (30) Elektroniker |
| 23 | Angelina Steinberger (20) Hauswirtschaftlerin (Azubi) |
| 24 | Ralf Hellmold (46) Sparkassenkaufmann |
| 25 | Karina Kos (45) Friseurin |

