Landkreis Tirschenreuth
Stefanie Haaf
Auf einen Blick
Name:
Stefanie Haaf, 28 Jahre alt
Beruf:
Pharmazeutisch-technische Assistentin
Wohnhaft:
Waldershof
Schwerpunkte:
Gesundheit und Daseinsvorsorge, soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Teilhabe
Slogan:
Eine Landrätin für alle
Zum Wahlprogramm
Dahoam am Fuße der Kösseine
Mein Name ist Stefanie Haaf. Ich bin 28 Jahre alt, von Beruf pharmazeutisch-technische Assistentin und tief in unserer bayerischen Heimat verwurzelt. Wer wie ich in Waldershof aufgewachsen ist, kennt das Gefühl, wenn man morgens den Blick auf die Kösseine genießt und die Ruhe des Waldes spürt. Dieses „Dahoam“ ist für mich mehr als nur ein Wohnort – es ist ein Lebensgefühl, das ich bewahren möchte. Doch Idylle allein reicht nicht aus, wenn die Infrastruktur um uns herum bröckelt. Ich trete als Landrätin an, weil ich möchte, dass unsere Region nicht nur schön anzusehen, sondern für jeden Einzelnen von uns wieder lebenswert und zukunftssicher wird.
Aus der Apotheke in die Politik: Warum es nicht so weitergehen kann
Ich bin keine klassische Berufspolitikerin, sondern stehe durch meinen Beruf als PTA mitten im täglichen Leben der Menschen hier im Landkreis. In meiner täglichen Arbeit in der Apotheke erlebe ich ungefiltert, wo der Schuh drückt. Dort begegnen mir die Sorgen der Menschen direkt am Tresen. Es macht mich wütend zu sehen, was „Unterversorgung“ in der Realität bedeutet: Wenn Senioren verzweifelt versuchen, einen Facharzttermin zu organisieren, ihn dann aber nicht wahrnehmen können, weil kein Bus fährt. Oder wenn Menschen zunehmend vereinsamen, weil soziale Barrieren sie isolieren. Die letzten Jahre haben wie ein Brennglas gezeigt, wo die Politik bei der Grundversorgung versagt hat. Ich kann und will hier nicht länger zuschauen. Mein Motor ist der tägliche Kontakt zu euch – ich will zeigen, dass echte soziale Politik direkt vor unserer Haustür beginnen muss.
Eine Landrätin für alle: Mein Versprechen
Mein Slogan „Eine Landrätin für alle“ ist für mich kein hohler Wahlspruch, sondern eine Antwort auf die wachsende soziale Kälte in unserer Gesellschaft. Für mich bedeutet das ganz konkret: Gesundheit darf niemals ein Luxusgut sein. Es ist unhaltbar, wenn unsere Nahversorgung wegbricht und lokale Strukturen schließen müssen, während anonyme Großkonzerne Gewinne einstreichen. Kliniken und die medizinische Versorgung müssen für die Menschen da sein, nicht für die Profitmaximierung. Echte Teilhabe darf nicht vom Geldbeutel abhängen oder davon, ob man in einer Stadt oder im kleinsten Dorf lebt. Mein Ziel ist eine Politik, die niemanden zurücklässt – unabhängig von Herkunft oder Besitz. Das ist für mich der Kern von echter Solidarität.
Und der Zusatz „für alle“ ist mir dabei eine echte Herzensangelegenheit. Politik darf niemanden hinten anstellen oder vergessen – ganz egal, ob man in einer größeren Stadt lebt oder im kleinsten Dorf unseres Landkreises. Es darf in unserer Heimat einfach nicht vom Geldbeutel oder vom Wohnort abhängen, ob man am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann oder isoliert wird. Das ist für mich der Kern von echter Solidarität: Niemand wird zurückgelassen, egal wo er herkommt oder was er besitzt.
Meine Herzensanliegen: Nah am Menschen
Meine politischen Ziele kommen nicht aus Lehrbüchern, sondern aus meinem Arbeitsalltag und dem Leben hier vor Ort:
- Gesundheit darf kein Luxus sein: Es ist ein unhaltbarer Zustand, wenn man 30 Minuten zum nächsten Hausarzt fahren muss. Wir müssen es wieder attraktiv machen, dass sich Ärzte auf dem Land niederlassen. Und wir müssen unsere Apotheken vor Ort schützen! Jedes Jahr schließen mehr von ihnen, während die Politik dem Treiben der großen Online-Versandhändler tatenlos zusieht. Das gefährdet unsere flächendeckende Versorgung akut.
- Mobilität ist Freiheit: Gerade für ältere Menschen (aber nicht nur für sie!) ist der ÖPNV der Schlüssel zur Teilhabe. Ein Bus, der nur einmal am Tag fährt, nützt niemandem. Wir brauchen Verbindungen, vielleicht alle zwei Stunden, bis in die Dörfer. Nur so kommen Menschen aus der Abhängigkeit, können Termine wahrnehmen und sich vernetzen.
- Wohnen ist ein Grundrecht: Wir müssen schaffen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Bezahlbares Wohnen auch im ländlichen Raum. In den Städten brauchen wir Mietendeckel. Dass Menschen mehr als 30% ihres Einkommens nur fürs Wohnen ausgeben müssen, ist Wucher. Wenn private Vermieter das nicht leisten, müssen die Kommunen einschreiten.
Privat: Geerdet und nahbar
Wenn ich nicht gerade politisch unterwegs bin, findet man mich meistens in der Natur. Ich schöpfe viel Kraft aus meinem privaten Umfeld und meinem Zuhause. Ein besonderer Ausgleich ist für mich die Pflege meiner bunten Hühner- und Wachtelbande – die tägliche Routine im Garten erdend und erinnert mich daran, was wirklich zählt. Als Familienmensch ist mir zudem die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf eine Herzensangelegenheit, weshalb wir unseren Alltag als eingespieltes Team organisieren. Freunde schätzen an mir meine positive Energie, die ich nun mit voller Leidenschaft in meine politische Arbeit stecken möchte.
Dabei bin ich mir meiner kleinen Macken durchaus bewusst: Ohne die erste Tasse Kaffee am Morgen geht bei mir gar nichts, und einmal im Jahr ist das komplette Durchschauen der Serie „Dr. Who“ ein absolutes Pflichtprogramm. Auch wenn ich manchmal so viele Gedanken gleichzeitig im Kopf habe, dass es nach außen hin etwas chaotisch wirken mag – genau aus diesem kreativen Durcheinander entstehen oft die besten und menschlichsten Lösungen.
Hand aufs Herz – Meine kleinen Macken
Ich bin ein absoluter Morgenmuffel. Ohne Kaffee läuft bei mir gar nichts – auch wenn mein Magen da manchmal anderer Meinung ist.
Außerdem bin ich ein riesiger „Dr. Who“-Fan. Mindestens einmal im Jahr muss ich die komplette Serie durchschauen, das ist mein Pflichtprogramm!
Ja, ich verliere manchmal die Zeit aus den Augen und da ich oft tausend Gedanken gleichzeitig habe, sieht es in meinem Umfeld (und in meinem Kopf) manchmal etwas chaotisch aus. Aber genau dieses Chaos ist oft der Nährboden für kreative Lösungen.
Lass uns reden – aber in Ruhe
Ich halte nichts von lautem Geschrei auf Marktplätzen. Mir ist das echte, ruhige Gespräch wichtig. Ich möchte wissen, was euch bewegt, und höre mir eure Sorgen am liebsten in einem persönlichen Rahmen an – vielleicht bei einer Tasse Kaffee. Nur durch aufrichtiges Zuhören können wir gemeinsam schauen, wo wir ansetzen müssen, um unseren Landkreis solidarischer und sozialer zu gestalten. Lärm und Überforderung helfen niemandem – echte Gespräche schon.
Ein Auftrag zum Handeln
An alle die glauben „Die Linke kann hier im ländlichen Raum doch eh nichts ausrichten.“ – Euch sage ich: Unsere Politik hier im ländlichen Raum ist kein Experiment, sondern ein notwendiger Auftrag.
Ich mache das nicht für mich allein. Das ist ein Job für jeden, der sich echte Solidarität wünscht.
Packen wir es gemeinsam an – für eine Heimat, in der jeder zählt.
Niemals alleine, immer gemeinsam!
| Platz | Name |
| 1 | Stefanie Haaf (28) Pharmazeutisch-technische Assistentin |
| 2 | Annie Schraml (22) Medizinische Fachangestellte |
| 3 | Johanna Dötterl (25) Studentin |
| 4 | Anna-Lena Wildgans (23) Medizinische Fachangestellte |
| 5 | Benedikt Zintl (19) Schüler |
| 6 | Christine Pöllmann (58) Lageristin |
| 7 | Vinzenz Dorschner (32) Mechatroniker |
| 8 | Harald Frister (63) Bauingenieur i. R. |
| 9 | Denise Stich (18) Bundesfreiwilligendienst-Leistende |
| 10 | Brandon Zeug (25) Angestellter im Sicherheitsdienst |
| 11 | Stephanie Back (29) Kinderpflegerin |
| 12 | Robert Pöllmann (35) Metallbauer i. R. |
| 13 | Katharina Schulz (35) Redakteurin |
| 14 | Alexander Pöllmann (32) Chemielaborant |
| 15 | Jill Plobner (28) Küchenplanerin |
| 16 | Sebastian Ott (28) CAD-Modelleur |
| 17 | Linda Plobner (25) Einzelhandelskauffrau |
| 18 | Lydia Adam (73) Filmvorführerin i. R. |
| 19 | Bastian Schmaus (22) Medizinischer Fachangestellter |
| 20 | Moritz Pöllmann (25) Student |
| 21 | Daniela Pledl (59) Verwaltungsangestellte |
| 22 | Alexander Völkl (40) Gesundheits- & Krankenpfleger |
| 23 | Sven Wagner (40) Berufskraftfahrer |
| 24 | Ludwig Wepner (27) Fachinformatiker |
| 25 | Herbert Löwenhag (55) Koch |
| 26 | Elisabeth Pöllmann (29) Logistikerin im Ruhestand |
| 27 | Alexander Danischewski (22) Verkäufer |
| 28 | Sonja Dorschner (30) Industriemechanikerin |
| 29 | Michelle Stich (19) Auszubildende |
| 30 | Jonas Kappauf (31) Qualitätsplaner |

