Aktuelles

aus dem Kreisverband Nordoberpfalz

Morddrohung gegen Landratskandidaten – Angriff auf demokratisches Engagement

Neustadt an der Waldnaab. Der Landratskandidat der Die Linke für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab, Simon Escher-Herzog, hat eine schwerwiegende Mord- und Gewaltdrohung erhalten. Das Schreiben richtet sich gezielt gegen sein kommunalpolitisches Engagement und enthält massive Einschüchterungen. Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht.

Die Linke verurteilt diese Drohung auf das Schärfste.

Dass ein Mensch wegen seines politischen Engagements und seines Einsatzes für Demokratie, Solidarität und Vielfalt bedroht wird, ist nicht hinnehmbar. Solche Taten sind ein direkter Angriff auf die persönliche Sicherheit politisch Engagierter und auf das demokratische Miteinander insgesamt.

Simon ist ein herzensguter Mensch, der sich wie kaum ein anderer im Landkreis für eine vielfältige, solidarische Gesellschaft und ein respektvolles demokratisches Miteinander einsetzt. Dass jemand wegen seines Einsatz für die Kommunalpolitik bedroht wird, ist erschütternd. Wir stehen geschlossen und in voller Solidarität an Simons Seite. Hass und Gewalt dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

Erklärt Thomas Wipper, Kreisvorsitzender Die Linke Nordoberpfalz.

Landesverband Bayern teilt mit

Martin Bauhof, Landessprecher Die Linke Bayern:

Wir erleben in ganz Bayern Anfeindungen, Übergriffe und Drohungen gegen unsere Kandidat*innen, wie wir sie bisher nicht kannten. Schläge ins Gesicht, zerfetzte Plakate, die in Vorgärten von Kandidat*innen liegen, ein geklautes und beschmiertes Lastenfahrrad in München; wir erwarten, dass sich Polizei und Staatsschutz dem annehmen und für die Sicherheit aller Kandidat*innen sorgen.

Bauhof weiter:

Gleichzeitig ist für uns klar: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Kommunalpolitisches Engagement lebt von Offenheit, Diskussion und Respekt – nicht von Angst.

Landratskandidat Escher-Herzog teilt mit:

Meine Haltung ist ungebrochen: Vielfalt ist der beste Heimatschutz.

Die Linke fordert eine konsequente strafrechtliche Verfolgung solcher Drohungen und mehr Schutz für politisch Engagierte. Unsere Solidarität gilt Simon und allen Menschen, die sich trotz Anfeindungen für eine solidarische, vielfältige und demokratische Gesellschaft einsetzen.